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Computersimulation der Lichtstreuung in einer trüben Flüssigkeit

 

 
 
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Küvette, von verschiedenen Seiten betrachtet

Parameter der Simulation:

 
Parameter Wert Bemerkung
Brechungsindex der Flüssigkeit 1.33 Wasser
Brechungsindex der Partikel 1.60 Latex (genauer Wert 1.59)
Brechungsindex Glas 1.51 Schott BK7
Wellenlänge 0.6328 µm Helium-Neon Laser
Stokesparameter des einfallenden Lichts (1,1,0,0) 100% linear polarisiert; Polarisationsrichtung senkrecht zur Symmetrieachse der Küvette
Partikelradius 0.4 µm Mie-Streuung, starke Vorwärtsstreuung
Volumenkonzentration der Partikel 2 x  10-5 Einfachstreuung und Mehrfachstreuung sichtbar
Innendurchmesser der Küvette 20.00 mm
Innenhöhe der Küvette 6.00 mm
Glasdicke 2.00 mm
Zahl der Strahlen 8 x 109 Rechenzeit mehrere Tage
Halber Öffnungswinkel  2.5° 
Auflösung  256 x 256 Pixel
Abgebildeter Bereich 28 mm x 28 mm

Methode

Eine große Anzahl von Modellphotonen ("Strahlen") werden mithilfe von Monte-Carlo-Strahlungstransport von der Strahlungsquelle bis zu dem Punkt verfolgt, an dem sie die Küvette verlassen. Die Koordinaten dieses Punktes werden auf die Beobachtungsebene projeziert und definieren das Pixel, in dem die Energie des Modellphotons registriert wird. Für die Bildberechnung  werden nur die Photonen berücksichtigt, deren Richtung maximal 2.5° von der Normalen der Beobachtungsebene abweicht.
 

Durchführung

Für die Ausführung der Rechnung wurde ein einfaches, selbstentwickeltes Monte-Carlo-Strahlungstransport Programm verwendet, das die Polarisation des Lichts (Stokesvektorformalismus) voll berücksichtigt. Wegen der einfachen Geometrie arbeitet das Programm sehr schnell. Trotzdem waren mehrere Tage Rechenzeit nötig um die Ergebnisse zu erhalten. Mehrere Bilder können gleichzeitig berechnet werden. Die verwendete Methode eignet sich also zur Erstellung von animierten Bildsequenzen.
 

Ergebnisse

Einen kurze Animation der Ergebnisse finden Sie hier.  Je nach Verbindungsgeschwindigkeit kann es einige Zeit dauern bis die Bilder geladen sind.


Stand: 6. März 2011    ©   Dr. Bernhard Michel